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.« Er schob den Zettel über den Tisch Poirot zu.»Ich wollte Ihnen die Mühe ersparen und habe ein bisschen rumgefragt.«»Sind das mögliche Opfer?«»So weit würde ich nicht gehen.«Poirot las die Namen laut vor.»Mrs Levin-Smith.Charlotte Benfield.Janet White.Lesley Ferrier – « Er brach ab, sah auf und wiederholte den ersten Namen.Mrs Levin-Smith.»Möglich.Ja, könnte vielleicht sein«, sagte Mrs McKay und fügte ein Wort hinzu, das wie »Oper« klang.»Eines Abends ging sie weg, einfach weg, und man hat nie mehr was von ihr gehört.«»Mrs Levin-Smith?«, fragte Poirot verwirrt.»Nein, nein.Das Oper-Mädchen.Sie hätte ohne Weiteres etwas in die Medizin tun können.Und sie hat doch das ganze Geld geerbt, nicht? Oder sie dachte das jedenfalls damals.Und nie mehr hat man etwas von ihr gehört.Diese Ausländerinnen sind doch alle gleich.«Plötzlich ging Poirot die Bedeutung von »Oper« auf.»Ein Au-pair-Mädchen!«, sagte er.»Richtig.Sie wohnte bei der alten Dame, und ein, zwei Wochen, nachdem die alte Dame gestorben war, verschwand das Mädchen einfach.«»Mit irgendeinem Mann, würde ich denken«, sagte Spence.»Wenn das stimmt, dann wusste jedenfalls niemand davon«, sagte Elspeth.»Und im Allgemeinen wird hier viel geredet.Eigentlich weiß jeder immer, wer gerade mit wem geht.«»Ist jemand auf den Gedanken gekommen, es könnte mit dem Tod von Mrs Levin-Smith nicht ganz seine Richtigkeit haben?«, fragte Poirot.»Nein.Sie war herzkrank und ständig in ärztlicher Behandlung.«»Aber Sie haben ihren Namen an die Spitze dieser Liste gesetzt, mein Freund?«»Nun ja, sie war eine sehr reiche Frau.Ihr Tod war nicht unerwartet, aber plötzlich.Ich könnte mir denken, dass Dr.Ferguson überrascht war, wenn auch nur ein wenig.Ich glaube, er hatte erwartet, dass sie noch länger lebt.Sie gehörte nicht zu den Leuten, die die Anordnungen des Arztes befolgen.Ihr war gesagt worden, sie solle sich nicht überanstrengen, aber sie tat natürlich, was sie wollte.Sie war eine passionierte Gärtnerin, und das ist für Herzkranke ja nicht das Beste.«Elspeth McKay fuhr fort.»Als sie krank wurde, ist sie hierher gezogen.Vorher lebte sie im Ausland.Sie kam her, um in der Nähe von ihrem Neffen und ihrer Nichte, Mr und Mrs Drake, zu sein, und kaufte das Haus am Steinbruch.Das ist eine viktorianische Villa, zu der ein alter Steinbruch gehört.Der hatte es ihr vor allem angetan, und sie hat Tausende ausgegeben, um den Steinbruch in einen hängenden Garten, oder wie man das nennt, zu verwandeln.Sie ließ sich dazu einen Gartenarchitekten von Wisley kommen.Und der Garten ist wirklich sehenswert.«»Ich werde ihn mir ansehen«, sagte Poirot.»Wer weiß – vielleicht bringt er mich auf Ideen.«»Ja, ich würde an Ihrer Stelle auch gehen.Er ist wirklich ein Erlebnis.«»Und sie war reich?«, sagte Poirot.»Sie war die Witwe eines Reeders.Geld wie Heu.«»Ihr Tod kam nicht unerwartet, weil sie diesen Herzfehler hatte, aber er kam wirklich plötzlich«, sagte Spence.»Aber niemand hat daran gezweifelt, dass er natürliche Ursachen hatte.Herzversagen.«»Eine gerichtliche Untersuchung wurde nie in Erwägung gezogen?«Spence schüttelte den Kopf.»Das ist natürlich schon öfter passiert«, sagte Poirot.»Einer alten Dame wird gesagt, sie soll vorsichtig sein, nicht zu schnell Treppen steigen, nicht zu intensiv im Garten arbeiten und so weiter.Aber wenn sie eine energische Frau ist, die ihr ganzes Leben lang begeistert im Garten gearbeitet und überhaupt immer getan hat, was sie wollte, dann zollt sie diesen ärztlichen Empfehlungen nicht immer den nötigen Respekt.«»Sehr richtig.Mrs Levin-Smith hat aus dem Steinbruch wirklich etwas Wunderbares gemacht – das heißt, eigentlich hat das der Gartenarchitekt getan.Drei oder vier Jahre haben beide daran gearbeitet.Man muss es gesehen haben, um es zu glauben.«»Hier haben wir also einen natürlichen Tod«, sagte Poirot, »der auch vom Arzt als solcher bescheinigt worden ist.Ist das derselbe Arzt, der auch jetzt hier am Ort ist? Und den ich bald kennen lernen werde?«»Dr.Ferguson – ja.Er ist etwa sechzig, ein guter Arzt und sehr beliebt hier.«»Aber Sie meinen trotzdem, dass ihr Tod ein Mord gewesen sein kann? Noch aus anderen Gründen als die, die Sie mir eben aufgezählt haben?«»Das Mädchen, zum Beispiel«, sagte Elspeth.»Warum?«»Na ja, sie muss das Testament gefälscht haben.Wenn sie’s nicht war, wer soll es dann getan haben?«»Sie haben mir noch mehr zu erzählen«, sagte Poirot.»Was hat es mit diesem gefälschten Testament auf sich?«»Bei der Testamentseröffnung gab es Schwierigkeiten.«»War es ein neues Testament?«»Es war ein Kodizill, ein Zusatz.«»Sie hatte schon vorher verschiedene Testamente gemacht«, erklärte Spence.»Alle mehr oder weniger gleich.Legate für Wohltätigkeitsverbände, alte Dienstboten, aber der Hauptteil des Vermögens ging immer an ihren Neffen und seine Frau, die ihre nächsten Verwandten waren.«»Und dieses Kodizill?«»In dem hat sie alles dem Mädchen vermacht«, sagte Elspeth.»Als Dank für hingebungsvolle Pflege – oder so ähnlich.«»Erzählen Sie mir doch mehr über das Mädchen.«»Sie stammte aus irgendeinem mitteleuropäischen Land mit einem langen Namen.«»Wie lange war sie bei der alten Dame?«»Ein gutes Jahr.«»Sie sprechen immer von der alten Dame.Wie alt war sie denn?«»Mitte sechzig.Fünfundsechzig oder Sechsundsechzig vielleicht.«»Das ist nicht sehr alt«, sagte Poirot mit tiefer Überzeugung.»Nach dem, was man so gehört hat, hat sie mehrere Testamente gemacht«, sagte Elspeth.»Und wie Bert gesagt hat, stand in allen ziemlich dasselbe.Aber der Hauptanteil ging immer an ihren Neffen und seine Frau.Den Bungalow, den sie gebaut hatte, hat sie dem Gartenarchitekten hinterlassen.Er darf dort wohnen, solange er will, und er bekommt eine Art Gehalt, dafür muss er den Garten in Ordnung halten, der jetzt eine Art öffentlicher Park ist.«»Ich nehme an, daraufhin hat die Familie behauptet, dass sie geistesgestört war und unter unerlaubtem Einfluss stand?«»Wahrscheinlich wäre es dazu gekommen«, sagte Spence.»Aber die Rechtsanwälte kamen der Fälschung sofort auf die Spur.Offensichtlich war es keine sehr gute Fälschung.Sie fiel ihnen sofort auf.«»Und dann stellte sich einiges heraus, aus dem hervorging, dass die Fälschung ohne Weiteres von dem Mädchen stammen konnte«, sagte Elspeth.»Sie pflegte nämlich eine Menge Briefe für Mrs Levin-Smith zu schreiben, und es scheint, dass Mrs Levin-Smith etwas gegen getippte Privatbriefe hatte.Wenn es nicht um einen geschäftlichen Brief ging, sagte sie immer: ›Schreiben Sie ihn mit der Hand und machen Sie Ihre Schrift meiner so ähnlich wie möglich und unterschreiben Sie mit meinem Namen
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