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.Ich habe es ihr selbst gebracht.«Bland sah sie scharf an.»Sie haben ihr das Tablett gebracht? Wann? Können Sie sich an die genaue Zeit erinnern?«Miss Brewis überlegte einen Augenblick.»Warten Sie … die Kostüme der Kinder sollten prämiert werden … es gab eine kleine Verzögerung, weil wir Lady Stubbs nicht finden konnten.Aber Mrs Folliat sprang für sie ein, und alles war in Ordnung … es muss also fünf Minuten nach vier gewesen sein, als ich den Kuchen und die Limonade holte.«»Und Sie haben das Tablett selbst zum Bootshaus hinuntergebracht? Um welche Zeit kamen Sie dort an?«»Bis zum Bootshaus sind es ungefähr fünf Minuten; ich muss also etwa um Viertel nach vier dort gewesen sein.«»Und um Viertel nach vier war Marlene Tucker noch wohl und munter?«»Ja, natürlich«, sagte Miss Brewis, »und sie wollte wissen, wie weit die Teilnehmer an der Mörderjagd seien.Leider konnte ich ihr das nicht sagen, weil ich bei den Buden auf dem Rasen beschäftigt war, aber ich wusste, dass sich viele daran beteiligten – zwanzig bis dreißig Personen, vielleicht sogar mehr.«»Was tat Marlene, als Sie beim Bootshaus ankamen?«»Das hab ich Ihnen doch gerade erzählt.«»Nein, ich meine, ob sie bei Ihrer Ankunft auf dem Boden lag und vorgab, tot zu sein.«»Nein, nein.Ich rief ihr von draußen etwas zu, und sie machte mir die Tür auf.Ich brachte ihr das Tablett und stellte es auf den Tisch.«»Um vier Uhr fünfzehn war Marlene Tucker noch gesund und munter«, notierte Bland.»Sie sind sich wohl darüber klar, dass das ein sehr wichtiger Punkt ist, Miss Brewis? Sind Sie ganz sicher, dass es vier Uhr fünfzehn war?«»Auf die Minute genau kann ich mich nicht festlegen, weil ich in diesem Augenblick nicht auf die Uhr gesehen habe, aber kurz davor tat ich es – mehr kann ich Ihnen nicht sagen.« Plötzlich begriff sie, was der Kommissar gemeint hatte, und sie fügte hinzu: »Sie glauben also, dass es kurz danach …«»Sehr lange danach kann es nicht gewesen sein, Miss Brewis.«»Ach du liebe Zeit«, sagte Miss Brewis.Es war ein etwas unzulänglicher Ausruf, aber er brachte ihre Bestürzung deutlich zum Ausdruck.»Sind Sie auf Ihrem Weg zum Bootshaus oder auf dem Rückweg zum Haus irgendjemandem begegnet, Miss Brewis?« Miss Brewis überlegte.»Nein«, sagte sie schließlich, »ich bin niemandem begegnet, obwohl so viele Menschen hier sind, aber die meisten blieben wohl auf der Wiese bei den Buden und Zelten.Einige haben sich den Gemüsegarten und die Treibhäuser angesehen, aber für den Park schienen sie sich nicht zu interessieren.Bei solchen Festen neigen die Leute offenbar dazu, sich ins dichteste Gedränge zu stürzen.«Der Kommissar stimmte zu.»Jetzt fällt mir plötzlich ein, dass jemand im Folly war«, erklärte Miss Brewis unvermittelt.»Im Folly?«»Ja, in dem kleinen, weißen Tempel, einer Art Sommerhäuschen, das erst vor ein oder zwei Jahren gebaut wurde.Es liegt auf der rechten Seite des Wegs, der zum Bootshaus führt.Dort ist jemand gewesen – wahrscheinlich ein Liebespaar.Ich hörte Lachen, dann sagte jemand ›Pst‹.«»Sie wissen nicht, wer dieses Liebespaar war?«»Keine Ahnung.Man kann die Vorderseite des Folly vom Pfad aus nicht sehen.Die Seitenwände und die Rückseite sind gemauert.«Der Kommissar überlegte einen Augenblick, aber er hielt das Liebespaar im Folly – wer immer es gewesen sein mochte – für unwichtig.Trotzdem war es vielleicht besser, die Identität des Paares festzustellen, weil sie unter Umständen gesehen haben konnten, wer das Bootshaus betreten oder verlassen hatte.»Sind Sie ganz sicher, dass Sie keinen Menschen auf dem Weg getroffen haben?«, beharrte Bland.»Ich weiß, worauf Sie hinauswollen«, erwiderte Miss Brewis, »und ich kann Ihnen nur nochmals versichern, dass ich niemanden gesehen habe.Andererseits wäre es für jeden, der nicht von mir gesehen werden wollte, die einfachste Sache von der Welt gewesen, sich schnell hinter den Rhododendronbüschen zu verbergen.Der Weg ist auf beiden Seiten mit Hecken und Rhododendron eingefasst.«Der Kommissar begann eine andere Spur zu verfolgen.»Wissen Sie irgendetwas über das Mädchen, was uns weiterhelfen könnte?«»Ich kenne sie so gut wie gar nicht, und bis zu diesem Gartenfest habe ich, soviel ich weiß, noch nie ein Wort mit ihr gewechselt.Bis dahin war sie mir nur vom Sehen bekannt.«»Sie wissen also wirklich nichts über sie – gar nichts?«»Ich wüsste keinen Grund – wenn es das ist, was Sie meinen –, warum irgendjemand die Absicht gehabt haben könnte, sie zu ermorden«, antwortete Miss Brewis.»Ich finde es noch immer ganz unfassbar, dass es sich wirklich ereignet hat.Ich könnte mir höchstens denken, dass sich die Vorstellung eines vorgetäuschten Mordes in irgendeinem Hirn zur Wirklichkeit verdichtet hat … aber auch das klingt eigentlich dumm und an den Haaren herbeigezogen.«Bland seufzte.»Also, dann werde ich wohl jetzt mit der Mutter sprechen müssen.«Mrs Tucker war eine magere Frau mit einem scharfgeschnittenen Gesicht, strähnigem blondem Haar und einer spitzen Nase
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