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.Vielleicht habe ich es ein wenig übertrieben, aber ich glaube nicht, dass du mehr Blut brauchst.«Tempests Augen weiteten sich.»Daran darfst du nicht einmal denken, Darius.Ich meine es ernst.Ich habe Bücher gelesen und Filme gesehen.Ich werde mich nicht in einen Vampir verwandeln.«Wieder umspielte ein Lächeln seine Mundwinkel.Es wirkte sexy, anzüglich.Selbst diese kleine Regung schürte das Feuer das in Tempest loderte, sodass sie sich von ihm abwenden musste, um sich nicht wieder in ihm zu verlieren.Er hatte nicht das Recht, diese Wirkung auf sie auszuüben.»Ich bin kein Vampir, Kleines.Vampire sind Untote, die ihre Seele aufgegeben haben.Ich dagegen habe die vielen Jahrhunderte überlebt, wenn auch nur knapp.«»Was bist du dann?«, fragte Tempest.Sie fürchtete sich vor der Antwort, war jedoch auch sehr neugierig geworden.»Ich gehöre zur Erde, zum Wind und zum Himmel.Die Elemente gehorchen mir.Ich entstamme einem uralten Volk, das über gewisse übernatürliche Kräfte und Fähigkeiten verfügt, die oft fälschlicherweise den Vampiren zugeschrieben werden.Doch ich bin kein Vampir.Ich bin Karpatianer.« Darius beobachtete Tempest in Erwartung der vielen Fragen, die seine Erklärung in ihr auslösen würde.Sie neigte den Kopf zur Seite.»Hat es schon viele gegeben?«»Ich verstehe die Frage nicht.« Darius schien aufrichtig verwirrt zu sein.»Frauen wie mich.Sammelst du sie, damit du immer etwas zu essen hast?« Tempest bemühte sich, besonders frech zu klingen, zumal Darius' Nähe ihren Körper noch immer in Aufruhr versetzte.Seine Finger spielten mit ihrem Haar.»Es gibt keine anderen Frauen.Es hat nie eine andere Frau gegeben.Du gehörst zu mir.Nur du.«Tempest war sich nicht sicher, ob sie ihm das glauben sollte, wünschte sich aber sehr, dass Darius die Wahrheit sagte.»Na, da habe ich aber Glück gehabt«, murmelte sie.»Schließlich ist es nichts Alltägliches, von einem Vam.Karpatianer herumkommandiert zu werden.Soweit ich zurückdenken kann, habe ich immer allein gelebt und für mich selbst gesorgt, Darius, und ich möchte, dass es so bleibt.«Darius ließ seine Handfläche in Tempests Nacken ruhen und genoss das Gefühl ihrer zarten Haut unter seinen Fingern.»Du scheinst aber nicht besonders gut darin zu sein.Gib es doch zu - du brauchst mich.«Seine Berührung entfachte schon wieder diesen schrecklichen Feuersturm in ihrem Innern, also schob Tempest seine Hand von sich.Erwar einfach zu gefährlich.Nichts an ihm war harmlos, sogar eine einfache Unterhaltung konnte gefährlich werden.»Ich brauche niemanden.«Darius betrachtete sie eindringlich, und sein Mund wirkte plötzlich hart und unerbittlich.»Dann wirst du es lernen, nicht wahr?«Tempest hörte die sanfte Drohung in seiner Stimme.Wenn Darius wollte, konnte er ausgesprochen einschüchternd sein.Furcht flackerte in ihren grünen Augen auf, und sie wandte den Blick ab.»Darius, ich habe wirklich Angst vor dir.« Das Geständnis war nicht mehr als ein Flüstern.Einen Augenblick lang glaubte Tempest, dass er sie nicht verstanden hatte, doch dann legte er ihr wieder Besitz ergreifend die Hand auf den Nacken.»Das weiß ich, Tempest, doch dazu hast du keinen Grund.Du wirst deine Furcht überwinden.«Ihr aufsteigender Ärger verlieh Tempest neuen Mut.»Du solltest nicht davon ausgehen, dass ich dich so einfach über mein Leben bestimmen lasse.«»Wenn du meinst, dass du dich mir unbedingt widersetzen musst, dann versuche es nur.Aber ich muss dich warnen: Ich bin kein Mann, den man zu sehr verärgern sollte.« Seine Stimme klang leise und samtig und gerade deshalb umso gefährlicher.Darius ließ seine Finger an Tempests zartem Hals hinuntergleiten.»Da ich dir bereits gesagt habe, dass ich mich vor dir fürchte, Darius, ist das keine echte Neuigkeit«, entgegnete Tempest mit klopfendem Herzen.»Außerdem wäre es nicht das erste Mal, dass ich Angst habe.Furcht ist mir durchaus vertraut.Doch ich bin immer damit zurechtgekommen.« Trotzig hob sie das Kinn.Darius beugte sich zu ihr hinunter, seine Augen schimmerten wie Eis.»Du fürchtest dich davor, deine Freiheit zu verlieren, Tempest, nicht vor mir.Du fürchtest dich vor der ungezügelten Leidenschaft, die du in dir spürst und die der meinen gleicht.Vor diesen Dingen hast du Angst, nicht vor mir.«Tempest legte ihm beide Hände auf die Brust und versuchte, ihn von sich zu stoßen.Darius rührte sich nicht.»Vielen Dank für diese Analyse«, rief sie aufgebracht.»Was würden die anderen sagen, wenn ich Ihnen erzählen würde, wie du dich mir gegenüber benimmst ? Stehen sie so sehr unter deiner Fuchtel, dass sie dir helfen würden?«Gleichmütig zuckte Darius die Schultern, und die Bewegung erinnerte Tempest an einen Leoparden, der sich in der Sonne ausstreckte.»Es würde mir nichts ausmachen.Unsere Familie könnte vielleicht auseinander brechen, unter Umständen würde es Blutvergießen geben, doch das Ergebnis bliebe dasselbe: Ich werde dich nicht aufgeben, Tempest.«»Ach, halt den Mund«, fuhr sie ihn schroff an.»Wenn du mich erst einmal kennen lernst, gibt es nicht viel Liebenswertes an mir.Ich gerate immer in Schwierigkeiten, es geschieht einfach.Ich werde dich in den Wahnsinn treiben.«Darius umschloss ihr zartes Handgelenk und strich mit dem Daumen über ihren Puls.»Du bringst mich bereits jetzt um den Verstand«, antwortete er leise.»Aber schon bald wirst du mir gehorchen, und dann brauche ich mir keine Sorgen um dich zu machen [ Pobierz całość w formacie PDF ]

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