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.Genügt das?"„Die Kuppel", rief Tom Ykkur.„Seht doch!"Kaiser Karl blickte zur Forschungsstation hinüber.Sie kippte zur Seite ab und versank im Boden.Die Seitenneigung wurde immer stärker.„Ich habe die Dreemer gebeten, Untergrundarbeit zu leisten.Und genau das tun sie", sagte Kaiser Karl, und jetzt zeigte sich wieder ein erstes Lächeln auf seinen Lippen.Das Funkgerät sprach an.Eslet Wolf schaltete es ein.Das schweißbedeckte Gesicht Krermeins erschien im Bild.„Kaiser, sorgen Sie sofort dafür, daß diese Bestien ihre Wühlarbeit einstellen.Sofort", schrie er.„Ich habe keinen Einfluß auf sie."„Ich habe beobachtet, daß Sie mit ihnen gesprochen haben, Kaiser.Pfeifen Sie sie zurück."„Nein - wir warten darauf, daß die Energieaggregate aus ihren Halterungen brechen, und die Station in sich zusammenfällt.Was halten Sie davon, Krermein?"„Das schaffen Sie nicht.Sehen Sie doch.Die Laren kommen."Er schaltete ab.Von der Station war nur noch ein kleines Stück zu sehen.Kaiser Karl blickte in den Himmel hinauf.Tatsächlich erschien dort ein SVE-Raumer der Laren.„Wir müssen hier verschwinden", sagte er.„Die Laren schießen uns über den Haufen."Baxkott Mils, der die Maschine flog, beschleunigte.Der Gleiter raste auf die nahen Berge zu.Auch das zweite Flugzeug entfernte sich von der Station.„Wir können nichts mehr tun", stellte Kaiser betroffen fest.„Krermein hat tatsächlich gewonnen."Er packte den Arm Tom Ykkurs.„Tom", sagte er eindringlich.„Es muß doch noch eine Möglichkeit geben, diesen verdammten Verräter aufzuhalten."Der Chef der Forschergruppe Schüttelte den Kopf.Tränen standen in seinen Augen.Er wußte, daß Würfel gefallen waren.Archi-Tritrans, das Versteck in der Provcon-Faust und Quinto-Center waren verloren.Die letzten Bastionen der Menschheit waren praktisch schon in der Hand der Laren.Am Fuß des Massivs schwenkte Mils den Gleiter herum, so daß sie die Ereignisse bei der Kuppel aus sicherer Distanz beobachten konnten.Der SVE-Raumer der Laren senkte sich lautlos aus dem Himmel herab.Die Kuppel war verschwunden, aber das spielte keine Rolle mehr.Die Laren konnten Krermein leicht herausholen.„Ich verstehe das nicht", sagte Kaiser erschüttert.„Lordadmiral Atlan hat uns bestimmt jemanden auf die Fersen geschickt.Warum kommt denn niemand? Atlans Mann hatte doch die gleichen Chancen wie die Laren.Er könnte doch schon hier sein, wenn er aufgepaßt hat."Der SVE-Raumer verharrte in einer Höhe von einhundert Metern über der Kuppel.Offensichtlich verhandelten Krermein und die Laren über Funk miteinander.Eslet schaltete die Bordgeräte ein, konnte aber nichts von dem Gespräch empfangen, weil die Laren Störsender eingesetzt hatten, die alles andere überlagerten.„Schalten Sie aus", bat Tom Ykkur.„Das ist ja nicht zum aushalten."Kaiser schnellte aus seinem Sitz hoch.Er sprang auf und stieß krachend mit dem Kopf gegen das Dach des Gleiters.Er fiel wieder auf seinen Sitz zurück.Er wollte etwas sagen, brachte aber kein Wort über die Lippen.Mit beiden Händen zeigte er in den Himmel hinauf.„Ein Moskito-Jet", brüllte Ykkur begeistert.Er schlug seine Hand auf die Schulter des Funktechnikers.„Atlans Mann ist doch nicht zu langsam."In einer Höhe von nur fünfzig Metern jagte der torpedoförmige Angriffsraumjäger des Solaren Imperiums heran.Er flog so schnell, daß nur Sekundenbruchteile vergingen, bis er die Kuppel erreicht hatte.Dennoch konnte Kaiser sehen, daß er robotgesteuert war.Ein sonnenheißer Energiestrahl zuckte aus der Impulskanone im Bug der Maschine und bohrte sich genau an der Stelle in den Boden, an der die Forschungsstation versunken war.„Volltreffer", sagte Kaiser mit belegter Stimme.Eine Stichflamme schoß bis zum SVE-Raumer hinauf.Die Moskito-Jet raste davon, aber nicht schnell genug.Die Energiestrahlgeschütze des Laren-Raumschiffes blitzten auf und hüllten die Jet in Feuer.Die von positronischen Robotern gelenkte Maschine explodierte.Die glühenden Trümmer flogen in allen Richtungen davon.„Arme Haaryt", sagte Eslet Wolf.„Sie hatte überhaupt keine Chance."Voller banger Spannung beobachteten sie das Laren-Raumschiff.Keiner von ihnen wußte, wie sich die Dinge weiterentwickeln würden.Um so erleichterter waren sie, als der SVE-Raumer plötzlich beschleunigte, aufstieg und im Dunst verschwand.Zögernd näherten die beiden Gleiter sich dem Krater, den die auseinanderplatzende Forschungsstation in den Boden gerissen hatte.Keiner von ihnen sprach.Fraglos hatte der Angriff der Moskito-Jet auch zahlreiche Dreemerleben gekostet.Damit standen sie vor neuen Problemen, die ihre Forschungsarbeiten erheblich belasten mußten.Wie sollten sie den Dreemern die Ereignisse erklären?Von der Kuppel waren nur kleine Trümmerstücke übriggeblieben.Krermein hatte seinen Verrat nicht vollenden können.Er war gescheitert, weil er seine Gegner unterschätzt und sich alles zu leicht vorgestellt hatte.Etwa eine Stunde verging, ohne daß etwas geschah.Die Dreemer ließen sich in dieser Zeit nicht blicken.Die Wissenschaftler wechselten nur wenige Worte miteinander.Niemand wußte so recht, was er sagen sollte.Man war mehr denn je auf Hilfe von außen angewiesen.Dann endlich senkte sich eine Space-Jet aus dem Himmel herab.Sie schwebte langsam heran und landete schließlich direkt neben dem Krater.Die gedrückte Stimmung legte sich.Die Wissenschaftler sprachen erregt durcheinander.Sie fühlten sich nicht mehr allein.Kaum jemand achtete auf Kaiser Karl.Der Funktechniker rutschte aus dem Gleiter und wartete.Das kleine Raumschiff war vom Herstellungstyp FEJTRAVAL mit der Bezeichnung SG-TREMINIA-D-35.Kaiser Karl erinnerte sich daran, daß der Schnelle Kreuzer TREMINIA unter dem Kommando von Admiral Muszo Hetschic stand.Mehrere Offiziere verließen die Jet.Die meisten von ihnen wurden sofort von den Wissenschaftlern umringt.Zwei von ihnen kamen zu dem Funktechniker.„Sie müßten Kaiser Karl sein", sagte einer von ihnen, ein blonder Leutnant.„Der bin ich", entgegnete Kaiser.„Sie haben also herausgefunden, daß ich an Bord der Jet war, als Krermein sie klaute."Das war nicht schwer.Sie sind verletzt?"„Ich habe ein Bein verloren."Das tut mir leid.Fühlen Sie sich in der Lage, mit Admiral Hetschic zu sprechen? Er erwartet Ihren Bericht."„Ich bin bereit."„Können Sie allein gehen?"Kaiser blickte an sich herunter.Er schüttelte den Kopf.„Nicht so gut", erwiderte er.Die beiden Offiziere faßten sich bei den Händen und bildeten so eine Brücke, auf die Kaiser sich setzen konnte.Sie trugen ihn zum Raumschiff.Er legte ihnen seine dürren Arme um die Schultern.„Meine Großmutter war doch ein kluges Kind", sagte er grinsend.„Wissen Sie, sie sagte, die Flotte werde mich noch einmal auf Händen tragen.Stellen Sie sich vor, ich habe es ihr nie geglaubt.Und jetzt.? Wie schade, daß sie mich nicht sehen kann."„Ihnen scheint es gar nicht so schlecht zu gehen, Kaiser", sagte der Leutnant.„Habe ich das behauptet?" fragte er.ENDE
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