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.»Ich habe dich so lange nicht gesehen!«Eleanor umarmte ihn stürmisch.»Zu lange, Bruder.Du siehst gut aus, stark und gesund.Ich hatte solche Angst um dich.Wir waren noch viele Meilen von dir entfernt, als wir spürten, dass du verwundet worden warst.Ich brach zusammen, und der arme Vlad musste sich um mich kümmern.Ich wollte ihn zu dir schicken, aber er meinte, er würde es nicht vor Sonnenaufgang schaffen.Ich bin so froh, dass ein anderer unserer Art in der Nähe war.Ich habe ihn nicht erkannt, als wir in dein Bewusstsein blickten.Wer war er?«»Ich muss zugeben, dass ich auch froh war.Er war einer vom alten Stamm, mit altem, heilendem Blut.Dominic von den Drachensuchern.«Eleanor trat einen Schritt zurück.»Ein Drachensucher?« Sie legte unwillkürlich schützend eine Hand an ihren Hals.»Diesen Namen habe ich seit langer, langer Zeit nicht mehr gehört.Er weckt Erinnerungen an Zauberer und die Kriege aus grauer Vorzeit.«»Das sind Märchen, Eleanor«, behauptete Byron.»Ähnlich wie die Geschichten der Menschen über Werwölfe und Vampire.Das stimmt doch alles nicht.Sie erfinden es einfach.Vielleicht haben ein, zwei Menschen tatsächlich einen Werwolf oder Vampir gesehen und sich von ihrer Phantasie mitreißen lassen.Und das Ergebnis sind die albernen Legenden, die sie sich jetzt erzählen.Ich glaube, so ziemlich dasselbe gilt für unser Volk und die Geschichten über die Zauberer.«»Ich wünschte, es wäre so, Byron, aber die Zauberer waren durchaus real.Unsere Völker standen einander damals sehr nah und arbeiteten gemeinsam zum Wohl des Planeten.Die Zauberer hatten große Macht und waren bedeutende Scher.Sie studierten Magie und die Naturwissenschaften, genau wie wir.Viele unserer Schutzmaßnahmen verdanken wir ihrem Wissen.Viele von uns haben bei ihnen studiert.Unglücklicherweise kann Macht korrumpieren.« Sie strich das Haar ihres Bruders zurück, berührte seine Brust, um sich zu vergewissern, dass er heil und unversehrt war.»Soweit ich weiß, hatte Dominic nicht viel mit den Zauberern zu tun, aber seine Schwester schon.Sie war unglaublich begabt.« Eleanor brach ab und trat einen Schritt zurück, um ihn aus ihren dunklen Augen forschend anzuschauen.»Du siehst gesund und vollständig geheilt aus, und das ist ein Wunder.Aber du siehst auch anders aus, mächtiger vielleicht und doch glücklich.«»Ich habe sie gefunden, Eleanor.Ich habe meine Gefährtin des Lebens endlich gefunden.Sie ist hier in diesem Palast, die Konzertpianistin Antonietta Scarletti.Sie ist eine wunderbare Frau.«Eleanor schlang erneut beide Arme um den Hals ihres Bruders.»Ich freue mich ja so für dich! Du musst sie mir vorstellen.Hast du schon Anspruch auf sie erhoben? Hast du es unserem Prinzen mitgeteilt? Wann bringst du sie nach Hause?«Einen Moment lang herrschte Schweigen.Byron musste Eleanor noch einmal umarmen.Er war dankbar, dass er fühlen konnte, wie eine Woge von Zuneigung für sie in ihm aufstieg.Dankbar, dass er sie anschauen und fühlen konnte.Dieses Geschenk hatte Antonietta ihm gemacht.Das unschätzbare Geschenk, Empfindungen zu haben und Farben zu sehen.»Byron?« Eleanor bedachte ihn mit einem wissenden Blick.»Du hast sie noch nicht umgewandelt.« Es war eine Feststellung, fast schon ein Vorwurf.»Wir brauchen jede einzelne Frau, das weißt du doch.Und du hast so lange leiden müssen.Deine Gefährtin will doch sicher bei dir sein.«Byron zeigte mit einem wölfischen Grinsen die Zähne.»Sie hat die merkwürdige Vorstellung, dass wir eine Weile Zusammensein werden und sie mich dann meiner Wege schicken kann.«Eleanor musterte ihn prüfend.Sie stellte einen neuen Zug an ihm fest, der früher nicht da gewesen war.»Was hast du vor?«»Antonietta muss von allein zu mir finden.Sie führt ein ganz bestimmtes Leben als Herrin im Palazzo, und ihre Familie verlässt sich in allem auf sie.Dort ist sie sicher.Im Palazzo spielt es kaum eine Rolle, dass sie blind ist.Ihr Leben verläuft in geregelten Bahnen, und auf diesem Weg will sie bleiben.Sie hat noch nicht erkannt, dass ihr Lebensweg mit meinem verbunden ist.Aber das wird sie noch.«»Wie lange willst du warten ?«»Worauf? Antonietta ist an mich gebunden.Sie ist in meiner Obhut.Ich habe Vorkehrungen für ihre Sicherheit getroffen, und ich werde herausfinden, wer sie bedroht.Sie gehört zu mir, mit Leib und Seele.Sie muss sich nur noch an den Gedanken gewöhnen, wer es ist, mit dem sie Zusammensein wird, nachdem sie ihre Entscheidung getroffen hat.«»Natürlich wirst du mit ihr in unsere Heimat zurückkehren.« Aus Eleanors Mund klang es wie eine Tatsache.Byron lächelte sie an.»Es tut gut, dich wiederzusehen.Wo ist Vlad? Dein Gefährte hat dir doch sicher nicht erlaubt, unbeschützt auf Reisen zu gehen.«»Ich kann mich selbst beschützen«, erinnerte Eleanor ihn [ Pobierz całość w formacie PDF ]

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