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.Er stand mit wogender Brustund gebeugtem Kopf da, die Hände zuFäusten geballt.Und die ganze Zeit überbeobachtete er sie mit glühenden, zu Sch-litzen zusammengekniffenen Augen.»Ich muss dich sehen.« Seine Stimmewar harsch und so rauchig wie sein Blick.Sie reagierte mit einer massiven Nerven-krise auf seine Forderung; ihr drehte sich derMagen um.»Ich werde mein Nachthemd an-ziehen«, sagte sie, während sie auf derBettdecke danach tastete.Thanatos trat einen einzigen, schwerenSchritt näher.»Ich habe acht Monate langmeinen Sohn nicht in dir wachsen sehen.Beraube mich keines weiteren Tags.«632/1118Eine wilde Abfolge der herrlichstenSchauer überlief ihre Haut.Gott, was für ein-en wunderbaren Ehemann und Vater erabgeben würde, hätte das Schicksal ihn nichtderartig verflucht.Er hätte ihr in jederSekunde ihrer Schwangerschaft zur Seitegestanden, wenn sie ihn darum gebetenhätte und vermutlich auch dann, wenn sieihn nicht gebeten hätte.Die meisten Frauenwürden für diese Art Hingabe undZuwendung töten.Die meisten Frauen.Regan hatte nie auchnur in Erwägung gezogen, dass sie je eineBeziehung oder eine Familie außerhalb derAegis haben könnte.Also vielleicht waren esihre Hormone, die ihr Gehirn durchein-anderbrachten, oder vielleicht das Tickenihrer biologischen Uhr.Vielleicht auch dieTatsache, dass so viele ihrer Aegis-633/1118Familienmitglieder vor Kurzem erstgestorben waren, aber plötzlich fragte siesich, wie es wohl wäre, in einer Beziehung zuleben.In einer Beziehung mit Thanatos.Du bist verrückt.Absolutunzurechnungsfähig.»Regan.«Als sie aufblickte, war Thanatos nähergekommen.Du liebe Güte, er hatte seinGlied in die Hand genommen und rieb es.Bei jeder Bewegung seiner Hand erhaschtesie einen Blick auf dunkles Fleisch vor einemHintergrund fließender schwarzer Linien,die seine Tattoos definierten.Das Ganze übte eine ungeheuer mächtigeWirkung auf sie aus.Mit zitternden Händenschälte sie sich aus ihrer dehnbaren Um-standshose und dem zeltartigen Oberteil.634/1118Würden sie das wirklich tun? Ein Blick inseine Augen verriet ihr: Ja, sie würden estun.Und wie sie es tun würden.Trotz ihrer bebenden Hände gelang esihr, sich von BH und Höschen zu befreien.»Wunderschön«, sagte er mit rauerStimme.Oh Mann, sie schmolz dahin.»Komm her.«Sie gehorchte, von der erotischen Autor-ität in seiner Stimme bezwungen.Ihr ganzesLeben lang hatte sie immer die Kontrollehaben müssen und nur Befehle von ihrenVorgesetzten entgegengenommen.Aber ir-gendetwas an Thanatos weckte in ihr denWunsch, sich zu fügen, nur ein einziges Maldie Kontrolle jemandem zu überlassen, derihr nicht wehtun würde.Zumindest nichtkörperlich.Emotional & das war eine andereSache.635/1118»Was jetzt?«, fragte sie, als sie direkt vorihm stand.Seine Antwort bestand darin, ihre Handzu nehmen und sie auf seinen Schaft zu le-gen.Er sog zischend Luft durch die Zähneein, und sein Blick wurde fiebrig.Ihr Körperreagierte mit einem Zucken des Verlangens,das jeden Nerv unter Strom setzte.Wenn ersie jetzt noch so sanft berührte, wenn auchnur ein Finger sie streifte, würde siekommen.Sie machte eine Faust und glitt mit demDaumen über den samtweichen Kopf seinesGlieds.Als er stöhnte, intensivierte sich ihreErregung noch weiter, bis sie sicher war,dass sie nicht einmal eine Berührungbrauchte & nur das Flüstern seines Atemsauf ihrer Haut würde schon ausreichen.»Bett«, sagte er.»Sofort.«636/1118Regans Brustkorb fühlte sich eng an, soeng, dass jeder Herzschlag wehtat.Albern,vielleicht, da sie schließlich gewusst hatte,was er wollte, als er sie ins Schlafzimmergetragen hatte, aber mit der plötzlichen, un-leugbaren Realität konfrontiert, erstarrte sie,als wäre sie im klebrigen Sumpf ihrer Schuldeingesunken.Sie hatte Thanatos so viel Sch-merz zugefügt, und das alles hatte auf dieserMatratze seinen Anfang genommen.»Ich & kann nicht«, stieß sie heiser her-vor.Überwältigt von Scham, stürzte sie insBad und schlug die Tür hinter sich zu.»Frau.« Seine Schritte dröhnten.»Wastust du denn?«Sie verschloss die Tür.»Ich will alleinsein.«»Wirklich zu schade.Ich bin nämlichnoch nicht mit dir fertig.«637/1118Die Wände schienen von allen Seiten aufsie zuzukommen.Wie hatte sie nur je denkenkönnen, das Bad sei riesig? Es kam ihr plötz-lich so eng vor wie ein Sarg.Ein heftiges Klopfen an der Tür ließ siezusammenfahren.»Ich sagte, ich bin mit dirnoch nicht fertig.«Ihr Blick zuckte durch den ganzen Raum,aber was hoffte sie eigentlich zu finden? Eineverborgene Falltür? Als sich kein Ge-heimgang öffnete, gab sie die Suche auf undließ sich einfach auf den kalten Bodensinken.»Mach die Tür auf, Regan.« ThansStimme war leise und ruhig, was sie umsoerschreckender machte.Es war die Ruhe vordem Sturm.Einem Sturm, den sie verdient hatte.638/1118»Öffne die gottverdammte Tür«, sagte erlangsam, »sonst brech ich sie auf.«Sie legte die Arme um die Knie undwappnete sich für den Hurrikan Thanatos.»Regan!« Thans Stimme knallte wie einePeitsche.»Letzte Chance.«Sie schloss die Augen und begann dieSekunden zwischen Blitz und Donner zu zäh-len.Bei sechs brach die Tür auf.Mit Schrit-ten wie Donnerschlägen kam er auf sie zu.»Nicht«, sagte sie mit einer Stimme, diesehr viel zittriger war, als ihr lieb war.»Fassmich nicht an.«Er holte scharf Luft.»Ist es das Baby?«»Nein«, flüsterte sie.»Was zur Hölle ist dann mit dir los?«Sie öffnete die Augen, konnte ihn abernicht ansehen.Stattdessen starrte sie aufihre Füße.639/1118»Regan?« Sein Ton war jetzt sanfter, vonSorge gemildert.Hatte ihn Angst um dasBaby aus seiner Wut herausgeholt? »Ant-worte mir.Was ist los?«»Ich & « Sie schöpfte Atem, als ob dieLuft ihr dabei helfen könnte, ihre Erwach-senenstimme wiederzufinden.»Es tut mirleid.«»Was?«»Was letztes Mal passiert ist.Es tut mirleid.Es tut mir so leid.Ich hab versucht, esdir zu sagen, aber du glaubst mir ja nicht.Ichweiß nicht, was ich sonst noch tun soll.Ichweiß, du willst, dass ich für das bezahle, wasich dir angetan habe, und ich werde allestun, was du willst, das schwöre ich dir, aberich werde keinen Sex mit dir haben.Ich willdir nicht noch einmal wehtun.«»Du & mir wehtun?«640/1118»Was, wenn & wenn wir im Bett sind,was ist, wenn dir plötzlich wieder einfällt & «Ihr Magen rebellierte, und sie musste dieSäure in ihrem Mund erst herunterschluck-en
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